Unsere Geschichte
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts steht die Region Zürich vor einem Problem, das typisch für die Grossstädte dieser Zeit ist: Durch die Industrialisierung und dem Aufbau von Dienstleistungsfirmen wächst die Bevölkerung der Stadtregion schnell, doch das Angebot an Wohnungen vergrössert sich kaum.
Die Folge ist eine massive Wohnungsnot, vor allem unter Zürcherinnen und Zürcher mit geringem Einkommen.
Der Gründung der Gemeinnützigen AG für Wohnungsbau am 18. März 1913 liegt die Idee zugrunde, privates Kapital für den Massenwohnungsbau zu bündeln und damit das Kölner „Wohnungselend“ – wie man es damals nennt – für ärmere Bevölkerungsschichten zu beenden. Ideengeber und Initiator ist der damalige Beigeordnete und spätere Oberbürgermeister der Stadt Köln, Konrad Adenauer. Das Aktienkapital von 1,22 Millionen Reichsmark stammt von privaten Kapitalgebern, meist Unternehmern wie Arnold von Guilleaume, Adolf Lindgens, Alfred Neven DuMont senior und Ernst Cassel. Die Stadt Köln übernimmt 50 Prozent der Anteile und stellt mit dem Oberbürgermeister den Aufsichtsratsvorsitzenden.